JÜLICH - 04.01.2020
Traditionelles Hallenturnier des SC Jülich 10/97 zum Jahresbeginn

Mit der fünften Auflage des Königskamp-Cups (Köcacup) setzte Gastgeber Jülich 10/97 in der Sporthalle des Jülicher Schulzentrums an der Linnicher Straße einen inzwischen zur beliebten Tradition gewordenen sportlichen Jahresauftakt fort. Die Teilnahme von neun Teams, acht aus den Kreisligen Aachen und Düren sowie dem FSV Donnerberg aus der Bezirksliga Aachen, erforderte einen speziellen Turniermodus. So hatte das Organisationsteam unter der Leitung von Peter Kosprd drei Dreiergruppen ausgelost, aus denen die jeweiligen Gruppensieger nach 18 Vorrundenspielen in die Finalrunde einziehen sollten.

 

  Bereits in den ersten Spielen zeichnete sich ab, welche Mannschaften als Favoriten für den Turniersieg in Frage kamen. Rhenania Richterich besiegte den SV Selgersdorf mit 7:1, die Donnerberger Auswahl setzte sich mit 4:0 gegen die Zweite der Zehner durch. Einen starken Auftakt erwischte auch Gastgeber Jülich 10/97 mit einem 7:1 gegen die Nachbarn aus Selgersdorf. Den Zuschauern auf den voll besetzten Rängen wurde auch im weiteren Verlauf spektakulärer Hallensport geboten. In den auf jeweils 15 Minuten angesetzten Partien war es bis auf wenige Ausnahmen spannend bis zur Schlusssirene. Besonders erfreulich war der bei allem Einsatz und Siegeswillen überwiegend faire Umgang der Aktiven untereinander. Die einzige unrühmliche Ausnahme bildete Genclerbirligi Baesweiler. Im Match gegen den SV GW Broicher Siedlung war man 19 Sekunden vor Spielende bei eigener 3:2 Führung mit einer Entscheidung des Schiedsrichters nicht einverstanden. Unabhängig von der Berechtigung einer Roten Karte hätte man einfach die Führung ins Ziel bringen und sich damit den Gruppensieg sichern können – man zog es ebenso wie der Gegner vor, aus dem Turnier auszusteigen. Damit entstand die kuriose Situation, dass Huchem-Stammeln ohne ein Spiel gewonnen zu haben als erster Teilnehmer in die Finalrunde einzog. Das vorletzte Vorrundenspiel sollte entscheiden, ob die Gastgeber, die einen Sieg zum Weiterkommen brauchten, oder Rhenania Richterich folgen würden. Es entwickelte sich eine hochklassige Auseinandersetzung mit Chancen auf beiden Seiten. Die Zehner schafften es jedoch ebenso wenig wie die Gegner, einen Treffer zu erzielen. Das einzige Unentschieden war zugleich eins der besten Spiele der kompletten Serie.

 In der Finalrunde gewannen die beiden Teams aus dem Fußballkreis Aachen erwartungsgemäß ihre Spiele gegen Huchem-Stammeln. Das letzte Match wurde somit zum echten Finale. Die Donnerberger Bezirksligisten gingen schnell mit 2:0 in Führung, Spannung kam noch einmal nach dem Anschlusstreffer der Richtericher auf. Doch in den letzten Minuten sorgten die Rot-Weißen mit zwei sauber heraus gespielten Toren zum 4:1 für klare Verhältnisse.

 

  „Gewinner seid ihr alle“, sprach der Vorsitzende von Jülich 10/97, Michael Lingnau, den Finalisten ein großes Lob aus, bevor er den Platzierten ihre Prämien und dem Spielführer des FSV Donnerberg zusätzlich den attraktiven Wanderpokal überreichte. Sein Dank galt ebenso den Schiedsrichtern Dietmar und Erik Mangels für den unermüdlichen Einsatz, ohne den das Turnier nicht hätte funktionieren können, sowie den vielen fleißigen Helfern im Hintergrund. Verbunden damit war ein ausdrücklicher Dank an die Verantwortlichen der Stadt Jülich, insbesondere an den nahezu den gesamten Turnierverlauf mit seinem Besuch begleitenden Bürgermeister Axel Fuchs, für die hervorragende logistische Unterstützung.


 „Der Erfolg der erstmals in der Sporthalle des Jülicher Schulzentrums ausgetragenen Veranstaltung lässt die Überlegung zu, dieses Traditionsturnier auch in Zukunft hier stattfinden zu lassen“, dachten die Cheforganisatoren Peter Kosprd und Michael Lingnau vorausblickend an.  Mit einer herzlichen Einladung zum 6. Köcacup am ersten Wochenende in 2021 verabschiedete Zehnerpräsident Lingnau die Teams. 

(copyright Text und Fotos: Günter Jagodzinska / maxjago / jago)